Ekstatische Trance & rituelle Körperhaltungen®
nach Felicitas Goodman
Seit 1993 ist die Trancearbeit für mich eine wertvoller Begleiterin im Alltag und in meinem persönlichen und beruflichen Werdegang. Im turbulenten Leben mit den Kindern und der gleichzeitigen Ausbildung zur Heilpraktikerin (1993-95) konnte ich hier immer wieder zu meiner Mitte finden, Energie tanken und meinen inneren Weg trotz Anforderungen gezielt weiterverfolgen.
Nach zweijährigem Training am Cuyamungue-Institut leite ich seit 2002 selbst Trancen an.
Die Trance eine andere Wachbewusstseinsebene
Angeregt durch den monotonen Rhythmus und den Klang der Trommel oder der Rassel eröffnet sich uns eine Wachbewusstseinsebene der erhöhten Aufmerksamkeit, die wir im Alltag normalerweise nicht bewusst erleben können, die uns aber immer begleitet wie z.B. das Traumbewusstsein, das nachts unser Alltagsgeschehen bearbeitet. Die Trance gibt uns die Möglichkeit, in wachem, bewussten Zustand die Dinge hinter den Dingen zu erleben. Auf diese Weise ist es möglich, Zusammenhänge zu verstehen und somit im Alltag handlungsfähiger, effektiver und gelassener zu werden.
Die Trance bindet uns an unseren Ursprung an und erinnert uns an unser gesundes Selbst. Dies ist hilfreich, um den Weg finden zu können, der uns im Inneren entspricht. Die Trancearbeit ist eine Arbeitsweise in Anlehnung an die Sichtweisen und Techniken des Schamanismus.

Die rituelle Körperhaltung
Rituelle Körperhaltungen aus alten Kulturen öffnen dabei den Weg in ein bestimmtes Feld innerer Erfahrung. Je nach dem wie wir den Körper halten, ergibt sich eine andere Stimmung oder ein anderes Gefühl in uns. Ebenso leitet uns der Körper auch in der spirituellen Arbeit in verschiedene Räume, verbindet uns mit unterschiedlichen Aspekten einer Kraft und auch mit den Kulturen, die diese Haltungen entwickelt und geprägt haben.

Felicitas Goodman ist die Begründerin dieser Arbeit. Sie hat diese alte, rituell-religiöse Technik für uns Menschen der „modernen“ Welt wiederbelebt und damit unsere Kultur heute sehr bereichert.
Sie hat 1979 das Cuyamungue-Instituts in New Mexico gegründet, in dem ihre Arbeit weiter erforscht und verbreitet wird. (www.ritualbodypostures.com)
An diesem Institut habe ich 2002 mein Training zur Seminarleiterin für ekstatische Trance und rituelle Körperhaltungen abgeschlossen.
Felicitas ist im Mai 2005 im Alter von 91 Jahren gestorben.

Felicitas-Goodman-Institut (www.felicitas-goodman-institut.de)
Ich bin Mitglied im Felicitas-Goodman-Institut, das 2002 als eine Schwesterorganisation des amerikanischen Cuyamungue-Instituts gegründet wurde. Das Felicitas-Goodman-Institut ist das Netzwerk im europäischen Raum, dass alle aktiven autorisierten SeminarleiterInnen und TeilnehmerInnen am Trainingsprogramm des Instituts verbindet. Das Institut bezieht sich in seiner Arbeit auf die Forschung der Anthropologin Dr. Felicitas Goodman.
Literatur zum Thema: